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Struth-Helmershof

Geschichte Struth-Helmershof


Die Orte Struth und Helmershof, mit je eigenem Bürgermeister, aber gemeinsamer Schule und Kirche in Struth, wurden am 1. April 1936 zu Struth-Helmershof vereinigt. Der Ort liegt mit einer Größe von 14,36 qkm und ca. 1300 Einwohnern am Südwesthang des Thüringer Waldes, in einer Höhenlage von 400 bis 490 Metern über NN und hat im Osten den Rennsteig über ca. 3,5 km als Gemarkungsgrenze.
Struth wurde im Jahre 1340 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name Struth bedeutet Sumpfgebiet. Seine Entwicklung wurde durch Waldarbeit, Landwirtschaft, Köhlerei, Fuhrbetriebe und später durch Drechsler- und Metallhandwerk und Kunststoffverarbeitung geprägt. Durch den Bau der neuen Hauptstraße im Jahre 1831, nach dem jetzigen Verlauf, als Teil der damaligen Eisensteinstraße von Bad-Liebenstein bis Suhl, gewann der Ort an Schönheit und erhielt die jetzige Prägung.
Helmershof wurde im Jahre 1359 erstmals unter dem Namen Zum Helmbrichs, als Lehnshof im Besitz der Grafen von Henneberg erwähnt. Als Gutshof ging er später in den Besitz verschiedener Hessischer Grafschaften und zeitweise an die Stadt Schmalkalden über. Die weitere Entwicklung verlief ähnlichen wie die von Struth.
1934- 1935 wurde mit dem Bau des Schwimmbades begonnen.


Im April 1945 erfolgte durch amerikanische Truppen die Besetzung von Struth-Helmershof, Einquartierung der Soldaten in Privathäusern und auch in Zeltlagern am Ortsrand.
1954 Bau des neuen Kindergartens neben dem Schwimmbad
1955/1956 Bau des „Lehrerwohnhauses“, um den Wohnungsmangel für Lehrer zu beheben
1957/1959 Sanierung des Schwimmbades, es wurden viele unentgeltliche Arbeitsstunden geleistet – sog. „Nationale Aufbauwerk“
1958 die meisten Handwerksbetriebe schließen sich auf Druck der Regierung zu „Produktionsgenossenschaften des Handwerks“ zusammen
1959 von „Oben“ angeordneter Zusammenschluss der Kleinbauern zur „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft“
1969 bis 1971 Bau der Sporthalle, Anbau untere Schule, Bau der Rennsteigwanderhütte
1977 es gibt nur noch eine 4-klassige Schule, ab der 5. Klasse besuchen die Kinder die neu errichtete Schule in Floh
1980 Gründung des Dorfclubs und des Karnevalsvereins
1980 Carola Anding wird in Lake Placid Staffel-Olympiasiegerin
1986 Baubeginn der Kaufhalle - heute Gemeinschaftseinrichtung (FFW, Versammlungsraum, Imbiss)
1987 Einweihung des kirchlichen Gemeindehauses in der Krongasse
1990 wird Werner Häfner zum Bürgermeister gewählt
1990 reger Eigenheimbau, zwei Gewerbegebiete in denen Holz-, Metall- und Kunststoffverarbeitung dominieren.
1991 Einweihung Gemeindehaus mit Sitz der Gemeindeverwaltung, Poststelle, Blumenladen, Raiffeisenbank

1. 7. 1994 wird Dieter Fräbel zum ehrenamtlichen Bürgermeister gewählt
1. 1. 1996 Struth-Helmershof wird nach Floh-Seligenthal eingemeindet

Kultur: Kulturelle Höhepunkte bilden jährlich der Karneval, das Sommerfest im Monat Juni und die Dorfkirmes im Monat September.

Ortschronist Fritz Fräbel

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